Playerunknown’s Battlegrounds: Fünfzehn Hacker verhaftet, Cheattools mit Trojanern
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Playerunknown’s Battlegrounds: Fünfzehn Hacker verhaftet, Cheattools mit Trojanern

Apr 29 Katajama  

 

Wie die Entwickler von Playerunknown’s Battlegrounds mitteilen, wurden in China fünfzehn Hacker festgenommen und mit hohen Geldstrafen belegt. Ihnen wird vorgeworfen, Hack-Tools für das Spiel entwickelt und verbreitet zu haben – Trojaner inklusive.

Playerunknown’s Battlegrounds ist aktuell eines der beliebtesten Spiele, was leider auch den Nebeneffekt mit sich brringt, dass der Titel Cheater, insbesondere aus dem Reich der Mitte, geradezu magisch anzieht. In einem aktuellen Steam-Posting haben sich die Entwickler erneut zu diesem Thema geäußert und sich dabei auch auf jüngste Erfolge der chinesischen Behörden bezogen.

Neben den obligatorischen Verlautbarungen, dass man das Thema sehr ernst nehme und schon einige Maßnahmen in die Wege geleitet habe, wird auch auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern verwiesen. So arbeite man beispielsweise mit den lokalen Justizbehören zusammen, um Entwickler von Cheating-Tools zur Strecke zu bringen. Zuletzt kam es sogar zu Verhaftungen.

“Vor ein paar Tagen, am 25. April, wurden 15 Verdächtige festgenommen wegen der Entwicklung und des Verkaufs von Hacking-/Cheating-Programmen, die PUBG betreffen”, heißt es im Beitrag. “Es wurde bestätigt, dass schädlicher Code, inklusive einer Trojaner-Software, in manchen dieser Programme steckte und genutzt wurde, um Nutzer-Daten zu stehlen.” Besagten Personen sollen bereits Geldstrafen von umgerechnet 5,1 Millionen US-Dollar aufgebürdet worden sein. Gegen andere Verdächtige werde noch ermittelt.

Das Gerücht, wonach Cheat- und Hackprogramme Informationen auf dem PC des Nutzers auslesen, habe sich damit als wahr herausgestellt. “Der Einsatz illegaler Programme stört nicht nur andere, sondern kann auch dazu führen, dass die privaten Daten des Anwenders weitergeleitet werden.”

Trotz der jüngsten Festnahmen sieht sich Entwickler Bluehole noch nicht am Ende der Reise, was das Thema Cheater angeht. Auch in Zukunft wolle man den Kampf gegen Hacker und Cheater sowie die Entwickler einschlägiger Tools fortführen.

Quelle: Steam